2016-2020 (in Bearbeitung)
Zuschlag Planerwahl GP-Team
Sanierung und Instandsetzung
Hochbauamt Kanton Zürich
I. Manaila und B. Burren
Mitarbeit S. Schlagheck, J. Rauber
mit BGS & Partner Architekten AG

 

Das Gebäude SPO der Hochschulsportanlage Fluntern wurde anfangs der Siebzigerjahre von E. R. Knupfer entworfen und 1974 in Betrieb genommen. Durch Volumetrie und Materialität reiht sich die Anlage in den brutalistischen Stil ein. 1999 wurde die Anlage durch einen Anbau mit Fitnessräumen von Georg Gisel ergänzt. Das SPO Gebäude ist in einen Büro-, Garderoben-, Fitnessraum-, und Turnhallentrakt gegliedert. Die Umbaumassnahmen sind sehr vielfältig und reichen von Modernisierung der Haustechnik und energetischen Verbesserungen, über Ertüchtigungen im Bereich Brandschutz und Erdbebensicherheit bis hin zur Erstellung neuer Gebäudeteile.

 

Um die Barrierefreiheit der Hochschulsportanlage in Zukunft zu gewährleisten, wird zum einen der Eingangsbereich aussen neu gestaltet und durch eine Rampe erweitert und zum anderen ein Lift eingebaut, über den sämtliche Bereiche erschlossen werden können. Der Lift wird mit einem dreigeschossigen Anbau kombiniert, der jedes Geschoss um einen Aufenthaltsbereich ergänzt. Die Garderoben- und Duschbereiche werden umgebaut und zur besseren Orientierung vom neuen Aufenthaltsbereich aus erschlossen.
Da die Untersuchung der Fassade ergeben hat, dass die bestehenden Betonelemente in einem guten Zustand sind, wurde in der Vorstudie beschlossen, diese zu erhalten. Die Verbesserung der Gebäudehülle beschränkt sich deshalb auf den Ersatz aller Fenster, die noch im Originalzustand sind, das Anbringen von Flankendämmungen in den Garderoben und einer Innendämmung in den beiden Turnhallen im Zuge der Erneuerung der Innenverkleidung.
Im Fitnesstrakt ist der sommerliche Wärmeschutz der nach südost ausgerichteten Glasfassade nicht ausreichend. Mit einer vor die Glasfassade gebauten Brise-Soleil mit vorgefertigten Verschattungselementen wird die Situation verbessert und die Fassade des Fitnesstraktes zudem gestalterisch besser mit dem Bestand verbunden.
Im Aussenraum werden in der unmittelbaren Umgebung des Gebäudes die Plattenbeläge saniert und die bestehende Kletteranlage ersetzt.

 
HOCHSCHULSPORTANLAGE FLUNTERN
IMG_9297.jpeg

2016-2020 (in Bearbeitung)
Zuschlag Planerwahl GP-Team
Sanierung und Instandsetzung
Hochbauamt Kanton Zürich
I. Manaila und B. Burren
Mitarbeit S. Schlagheck, J. Rauber
mit BGS & Partner Architekten AG

 

Das Gebäude SPO der Hochschulsportanlage Fluntern wurde anfangs der Siebzigerjahre von E. R. Knupfer entworfen und 1974 in Betrieb genommen. Durch Volumetrie und Materialität reiht sich die Anlage in den brutalistischen Stil ein. 1999 wurde die Anlage durch einen Anbau mit Fitnessräumen von Georg Gisel ergänzt. Das SPO Gebäude ist in einen Büro-, Garderoben-, Fitnessraum-, und Turnhallentrakt gegliedert. Die Umbaumassnahmen sind sehr vielfältig und reichen von Modernisierung der Haustechnik und energetischen Verbesserungen, über Ertüchtigungen im Bereich Brandschutz und Erdbebensicherheit bis hin zur Erstellung neuer Gebäudeteile.

 

Um die Barrierefreiheit der Hochschulsportanlage in Zukunft zu gewährleisten, wird zum einen der Eingangsbereich aussen neu gestaltet und durch eine Rampe erweitert und zum anderen ein Lift eingebaut, über den sämtliche Bereiche erschlossen werden können. Der Lift wird mit einem dreigeschossigen Anbau kombiniert, der jedes Geschoss um einen Aufenthaltsbereich ergänzt. Die Garderoben- und Duschbereiche werden umgebaut und zur besseren Orientierung vom neuen Aufenthaltsbereich aus erschlossen.
Da die Untersuchung der Fassade ergeben hat, dass die bestehenden Betonelemente in einem guten Zustand sind, wurde in der Vorstudie beschlossen, diese zu erhalten. Die Verbesserung der Gebäudehülle beschränkt sich deshalb auf den Ersatz aller Fenster, die noch im Originalzustand sind, das Anbringen von Flankendämmungen in den Garderoben und einer Innendämmung in den beiden Turnhallen im Zuge der Erneuerung der Innenverkleidung.
Im Fitnesstrakt ist der sommerliche Wärmeschutz der nach südost ausgerichteten Glasfassade nicht ausreichend. Mit einer vor die Glasfassade gebauten Brise-Soleil mit vorgefertigten Verschattungselementen wird die Situation verbessert und die Fassade des Fitnesstraktes zudem gestalterisch besser mit dem Bestand verbunden.
Im Aussenraum werden in der unmittelbaren Umgebung des Gebäudes die Plattenbeläge saniert und die bestehende Kletteranlage ersetzt.

 
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